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Boden- und Rückbauteams von MuP Heidelberg jetzt mit Unterstützung aus der Luft

Bild 1 Drohnenpilot scaled

Viele Projekte des Flächenrecyclings haben eines gemeinsam: Sie sind recht unübersichtlich. Denn oft sind viele verwinkelte Gebäude und unregelmäßige Bodenstrukturen zu erfassen und neu entstehende Baugruben und Haufwerke zu vermessen. Was bisher mit recht großem Aufwand oder recht groben Schätzungen bewerkstelligt wurde, das erledigt das in ganz Süddeutschland tätige Team der MuP Umwelttechnik GmbH in Heidelberg, Ludwigshafen und Ingolstadt in Zukunft mithilfe einer so genannten Vermessungsdrohne der neuesten Generation.

Diese nach dem Prinzip der Echtzeitkinematik funktionierende so genannte RTK-Drohne kombiniert Daten der Satellitennavigation während des Fluges mit per Funksignal empfangenen Ortungsdaten eines amtlichen Vermessungsdienstes. Dies ermöglicht eine auf wenige Zentimeter genaue Einmessung der überflogenen und fotografisch erfassten Objekte.

Aus den gesammelten Bild- und Lagedaten wird in einem zweiten Schritt mit einer speziellen Photogrammetriesoftware ein dreidimensionales Modell der überflogenen Gebäude und Bodenoberflächen errechnet. Dieser Modellkörper ermöglicht wiederum die Ermittlung aller gewünschten räumlichen Informationen – sei es die Lage von Messstellen oder Flächen und Volumina von Gebäuden, Baugruben oder Haufwerken. Ferner lassen sich diese Daten für weitere Planungs- und Kontrollaufgaben in digitale Pläne und geographische Informationssysteme von Architektur- und Ingenieurbüros einbinden. Auch für die Kontrolle von Stoffströmen und die Massenbilanzierung von Erdarbeiten und Entsorgungsvorgängen wird durch die Drohnenerfassung erleichtert. Darüber hinaus kann die Drohne die Einmessung neuer Punkte und Grenzlinien im Gelände erleichtern.

Letztlich dienen regelmäßige Aufnahme aus der Vogelperspektive einer übersichtlichen Dokumentation, Beweissicherung und Kontrolle des Baugeschehens.

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